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3. Powerpoint

PowerPoint oder Google Slides oder Libre Office Impress unterstützen das gesprochene Wort.

Schaue dir zunächst einige TED-Talks an und notiere dir, was für dich eine gute Präsentation ausmacht. Das ist deine eigene Checkliste.

Video-Tutorials

Microsoft stellt eine Reihe von guten Tutorials zur Verfügung, auch auf Englisch.

3.1 Grundlagen

  • Folienbereich (links), Arbeitsbereich (Mitte), Notizen (unten)
  • Registerkarten: Start, Einfügen, Entwurf, Übergänge, Animationen
  • Ansichten: Normal, Foliensortierung, Leseansicht, Bildschirmpräsentation

3.2 Folienmaster

folienmaster
Folienlayout

Der Folienmaster ist eine zentrale Vorlage für alle Folien einer Präsentation, d.h. eine Stelle, an der das Aussehen geändert wird und alle Folien werden aktualisert.

Folienmaster bearbeiten

  1. "Ansicht" → "Folienmaster"
  2. Oberste Folie = Hauptmaster für alle Layouts
  3. Darunter: spezielle Layouts (Titelfolie, Inhalt, etc.)
  4. Änderungen an Schriften, Farben, Logos vornehmen
  5. Foliennummer an entsprechender Position und mit passender Schriftgröße einfügen.
  6. "Masteransicht schließen" zum Beenden

3.3 SmartArt - Professionelle Diagramme

SmartArt
Erstellen einer SmartArt-Grafik von Grund auf neu

Mit SmartArt kannst du einfach vorgefertigte Grafiken für Prozesse, Hierarchien, Zyklen, ... erstellen.

3.4 Animationen und Übergänge

Animationsbereich
Ändern, Entfernen oder Deaktivieren von Animationseffekten in PowerPoint

Mit Animationen kannst du Text innerhalb einer Folie ein- oder ausblenden. Wähle "Animationsbereich", um die Reihenfolge oder das Timing anzupassen.

Mit Übergängen kannst du Effekte von einer Folien zur nächsten Folie festlegen.

3.5 Allgemeine Tipps für Präsentationen

  • Faustregeln

    • maximal 1 Folie pro Minute Redezeit
    • ideal 1 Fakt pro Folie -- wähle klug aus und versuche nicht alle Informationen, die du recherchiert hast, zu präsentieren.
  • Inhalt vorbereiten

    • Überlege dir zu jeder Folie, was du sagen möchtest.
    • Notiere die wichtigsten Stichpunkte auf Karteikarten – kurz und prägnant, keine ganzen Sätze.
    • Halte den Text auf den Folien so knapp wie möglich. Nutze stattdessen Bilder, Grafiken und Icons (z. B. über unsplash.com/de für copyrightfreie Bilder oder icon-sets.iconify.design für Icons – immer auf Urheberrecht achten!).
  • Üben, üben, üben
    • Probiere deinen Vortrag komplett durchzusprechen.
    • Nimm dich mit dem Handy auf, um Aussprache, Sprechgeschwindigkeit und Körpersprache zu überprüfen.
    • Versuche, die Stichpunkte auswendig und flüssig vorzutragen – Karteikarten nur als Sicherheit nutzen. Wenn du etwas vergessen hast, suche nicht lange auf den Karteikarten, einfach weiter machen.
    • Markiere auf deinen Karteikarten, wenn du Animationen oder Folienwechsel auslösen musst (z. B. farbiger Punkt).
  • Gestaltungshinweise
    • Verwende nur wenige Animationen – zu viele Klicks unterbrechen den Präsentationsfluss.
    • Baue Übergänge oder Effekte nur dann ein, wenn sie sinnvoll sind (Hilfe: YouTube-Tutorials zu PowerPoint).
    • Achte auf seriöse Quellen. Wikipedia nur sparsam und immer in Kombination mit anderen Quellen nutzen. ChatGPT ohne Angabe von Quellen nicht nutzen. Quellen sind in researchgate oder google scholar oft frei verfügbar. Studierende der Hochschule Darmstadt haben Zugriff auf sehr gute Quellen von IEEE, ACM oder SpringerLink.
  • Quellenangaben
    • Gib immer deine Quellen an (Texte, Bilder, Grafiken).
    • Bei vielen Quellen: Aufteilen in „Bildquellen“ und „Textquellen“.
    • Notiere bei jeder Online-Quelle das Abrufdatum, um Änderungen später belegen zu können. Und speichere die Webseite am Besten als PDF ab.
  • Vortragssituation
    • Eine Präsentation ohne Karteikarten kann Pluspunkte bringen – nutze sie aber, wenn nötig.
    • Dein Publikum achtet weniger auf kleine Fehler, als du denkst.
    • Falls du mal hängen bleibst: kurz durchatmen, Blick ins Publikum, weitermachen.
    • Stelle dir eine Flasche hin und trinke einen Schluck, wenn du eine kurze Pause brauchst.
    • Nimm irgendetwas in deine Hände und nutze sie, um das gesprochene Wort zu unterstützen.
    • Langsam reden: Sprechpausen sind Denkpausen.
  • Publikum einbinden
    • Starte ggf. mit einem Icebreaker: Zitat, spannende Frage, kurzes Video, Witz oder kleine Szene.
    • Binde dein Publikum ein: kurze Fragen, jemanden vorlesen lassen, Mini-Quiz.
    • Keine Reaktion? Selbst eine Antwort vorschlagen und weitermachen.
    • Lenke die Diskussion/Fragen in eine Richtung, in der du dich auskennst, d.h. ende z.B. mit einer Frage, ggf. auch einer provokanten Frage.

3.6 Pecha-Kucha

Pecha-Kucha ist ein Präsentationsformat, das dich üben lässt, auf den Punkt zu kommen, dir vorher zu überlegen, was du sagen möchtest und die Zeit einzuhalten. - 20 Folien, jeweils 20 Sekunden - Folienwechsel automatisch - Gesamtlänge: 6 Minuten 40 Sekunden

Tipps - Pro Folie nur ein Bild oder klarer Stichpunkt. - Max. 2–3 Sätze pro Folie vorbereiten (kein Ablesen). - Mehrmals mit Zeitvorgabe üben. - Spannenden Anfang und prägnantes Ende gestalten.

3.7 Alternative Tools

Es gibt nicht nur Powerpoint, Coder nehmen gerne slidev.

Prezi wird auch häufig verwendet.